Aug 05
In einem Artikel der Computerzeitung geht es um die Herausforderungen der IT-Unternehmen. Interessant sidn die Aussagen zum Personal:
“Fachkräftemangel, Kostendruck und Auftragsrückgang sind schwierige Herausforderungen, denen Anbieter von Technologieberatung und Engineering-Services in den nächsten Jahren gegenüber stehen. Das ist eine zentrales Ergebnis einer Studie von Lünendonk.
Bei den Behinderungsfaktoren stehen mit 72 Prozent der Nennungen die Themen „Mitarbeiterrekrutierung/Fachkräftemangel“ an erster Stelle, gefolgt von „Preiskampf/Kostendruck“ (62,4 Prozent) und „Wirtschaftskrise/Auftragsrückgang“ (38,4 Prozent).
„Aufgrund des strukturellen Fachkräftemangels in Deutschland versuchen die Anbieter, so viele Mitarbeiter wie möglich zu halten, auch wenn das zu Lasten der Profitabilität geht“, beschreibt Hartmut Lüerßen, Partner der Lünendonk GmbH, die Situation. Profitieren würden daher Unternehmen, die aufgrund ihrer Finanzkraft gut aufgestellt sind. Diese könnten bei anziehender Auftragslage mehr Projekte mit den vorhandenen Mitarbeitern umsetzen, die Auslastung hochfahren und müssten weniger Zeit und Geld in die Rekrutierung neuer Mitarbeiter investieren. „Die meisten Unternehmen sehen die aktuelle Krise nur als Schwächephase, die spätestens 2011 wieder vorüber sein dürfte. Wer dann nach einer Reduzierung der Belegschaft wieder neue Mitarbeiter sucht, hat es doppelt schwer“, so Lüerßen weiter.”
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Jul 27
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie ehrte die IT-Personalagentur GULP Information Services GmbH am 1. Juli 2009 als ein dynamisches und wachstumsstarkes Unternehmen. Die Auszeichnung würdigt jährlich die Firmen, die in den zurückliegenden fünf Jahren ein überdurchschnittliches Mitarbeiter- und Umsatzwachstum vorweisen konnten. Weitere Auswahlkriterien sind eine positive Zukunftsprognose des Unternehmens und die Tatsache, dass Umsatzwachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen nicht aus Zukäufen, sondern überwiegend durch organisches Wachstum entstanden sind. Bereits im Vorjahr hatte GULP den Preis erhalten. (mehr)
Jul 22
“Durch den strukturellen und demografischen und Wandel fehlen der deutschen Wirtschaft trotz Wirtschaftskrise 61.000 Fachkräfte im so genannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Für eine Expansionsphase der Wirtschaft verdoppelt sich die Nachfrage nach einer Studie von BDA und BDI.”
Da können wir uns auf den nächsten Aufschwung freuen. Der Wettbewerb um die IT-Fachkräfte wird noch heftiger werden.
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Jul 16
In der Wirtschaftswoche ist unter “Welchs Welt” ein Kommentar von Jack Welch zur Auswirkung der Rezession auf die Suche neuer Mitarbeiter nach der Rezession zu finden. Unter anderem heißt es:
“Aber die kommende Dynamik wird kein vorübergehender Trend sein. Diese Rezession hat eine tiefe Narbe in der Psyche der Beschäftigten hinterlassen. Vorherige Krisen entwickelten sich langsamer, entlassen wurde scheibchenweise. Und die Menschen machten nicht in erster Linie die Unternehmen, insbesondere nicht die großen Konzerne, für die Fehler verantwortlich. Nun hat sich etwas Fundamentales geändert – und das wird sich darin widerspiegeln, wie die Menschen ihre nächsten Jobs auswählen.”
Vor allem in der IT-Branche wird es nach der Rezession noch schwieriger werden geeignete Spezialisten zu finden. Viele IT-Spezialisten werden eigene Unternehmen gründen und auch der Trend zur Freiberuflichkeit wird weiter ansteigen. Bald ist noch mehr Kreativität gefragt. Und der professionelle Umgang mit den Mitarbeitern in der Rezession, wird sich dann bemerkbar machen. Positiv wie negativ. (Artikel)
Jul 11
“72 Prozent der Personaler wollen in Zukunft stärker in sozialen Netzwerken rekrutieren, 66 Prozent haben über diesen Weg bereits mindestens einen hochwertigen Mitarbeiter eingestellt, ergab eine Studie des Online-Recruiting-Spezialisten Jobvite im Mai.”
Ich glaube, dennoch stehen wir hier ganz am Anfang. Viele Möglichkeiten gibt der Markt noch nicht her (außer den bekannten Seiten www.jobleads.de oder der Marketplace bei www.xing.de). Gespannt bin ich, wie sich die Jobbörsen weiterentwickeln und wie hier die Verbindung zu den Social Networks ausgebaut wird.
Jun 27
Laut einer aktuellen FAZ-Studie sind dies die aktuellen Trends im Personalmanagement:
Trend 1: Zahl der Erwerbspersonen sinkt -
Arbeitskräfte werden zum knappen Faktor
Trend 2: Fachkräfte fehlen: Aus- und
Weiterbildung gewinnt an Stellenwert
Trend 3: Rekrutierung im Wandel -
Printanzeigen sind am effizientesten (man beachte: es ist eine FAZ-Studie – da wundert dieser Trend nicht)
Trend 4: Internationales Recruiting
wird ausgebaut
Trend 5: Wettbewerbsvorteile durch
eine starke Arbeitgebermarke
Trend 6: HR-Controlling steckt noch
in den Kinderschuhen
Weitere Informationen gibt es hier.
Jun 11
Bei Golem war zu lesen, dass laut einer BITKOM-Studie viele Studienplätze im Fach Informatik unbesetzt bleiben:
“In Zukunft wird der Fachkräftemangel in der IT gewaltig werden. In zwei Drittel aller Hochschulen blieben im Fach Informatik in den vergangenen Semestern Plätze frei. Während 78 Prozent der Universitäten freie Studienplätze melden, sind es bei den Fachhochschulen nur 36 Prozent.” (Artikel)
Statistisch gesehen wird die Baby Boomer Generation um das Jahr 2015 unsere Unternehmen verlassen. Und dies bei gleichzeitig weniger Absolventen. Auch im IT-Bereich. Eine schöne Herausforderung für alle Recruiting-Experten.
Jun 07
Die Computerwoche greift, die aktuelle Situation in den IT-Unternehmen auf:
“Übereilt Mitarbeiter zu entlassen ist kein Ruhmesblatt. Einige IT-Firmen haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Dell streicht Stellen in der Produktion, Novell macht mehrere Büros dicht, und Nokia wirft gleich 1700 Leute raus. Viele Jobs sind bedroht. Selbst Google, IBM und Microsoft müssen auf die Bremse treten.”
Scheinbar haben einige IT-Unternehmen gelernt und sind in der aktuellen Situation mit den Entlassungen vorsichtiger geworden. Zu deutlich sind noch die Erinnerungen, wie schwierig es ist, IT-Spezialisten erneut zu rekrutieren. Spannend wird es, wenn die Wirtschaft wieder anzieht. (Artikel)
Jun 07
Ein ganz interessanter Artikel ist im Harvard Business Manager zu lesen (Artikel):
Er handelt von den acht Mythen über Eignungstests: “Viele Personalchefs scheuen hierzulande Persönlichkeits- und Intelligenztests und setzen stattdessen auf freie Interviews. Fragt man sie, warum sie diese Tests ablehnen, haben sie eine ganze Palette an Vorbehalten parat. Dabei gibt es kein Auswahlinstrument, das einen späteren Berufserfolg so präzise misst.”
Wie sieht es bei Euch aus? Nutzt ihr Eignungstests? Welche Vorbehalte bestehen ggf. bei Euch?
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